Die CSC AppFactory: Apps sind anders

Wenn man sich eine zeitlang mit der Entwicklung mobiler Applikationen beschäftigt, dann wird einem schnell klar: Apps sind anders. In vielerlei Hinsicht. Es betrifft vor allem die Komplexität, die Bedienkonzepte, das Nutzerverhalten, die Sicherheit und die Charakteristika der Daten. Für IT-Verantwortliche und Implementierer klassischer, komplexer IT-Systeme ist es an der Zeit, sich mit diesen Tatsachen vertraut zu machen – und zu reagieren.

Wer sich mit der Entwicklung von IT-Systemen und -Anwendungen beschäftigt, kennt das: Die Realisierung einer Individuallösung kann ein abenteuerliches Unterfangen sein. Man startet mit einer Anforderungsanalyse. Erstmal gucken was überhaupt anliegt. Danach werden Konzepte geschrieben, viele hundert Seiten lang. Gute Entwickler legen danach Wert auf einen Proof-of-Concept, um zu schauen, ob sich nach Auswahl der passenden Technologien überhaupt etwas bewegt. Wenn dann mehrere Teams – bestehend aus unzähligen Rollen – über Monate hinweg die Software implementiert haben und ein mehr oder weniger gründlicher Test durchgeführt wurde (nochmal 2 Monate), dann steht der Roll-out an. Und das Team zittert. Am Ende kostet ein solches Abenteuer meist Millionen.

Bei Apps ist das anders. Was eine App tun soll, weiß der Kunde auch ohne Anforderungsanalyse meist sehr genau. Es lässt sich in der Regel auf weniger als 20 Seiten beschreiben. Die meisten Apps folgen den Paradigmen, mit denen Apple erfolgreich geworden ist: Sie sind einfach, intuitiv und man kann die meisten Funktionen mit weniger als 3 Taps erreichen (dank Steve!). Apps sollten sich auf die wichtigsten Funktionen und Daten konzentrieren und auf ein Handbuch verzichten können. Wenn man all das berücksichtigt, dann hat die App-Entwicklung mit dem klassischen Software-Entwicklungsprozess nicht mehr viel gemeinsam.

Hinzu kommt ein weiterer, ganz entscheidender Faktor: Kein Unternehmen wird die Umsetzung eines mobilen Reiseantragsprozesses beauftragen, wenn der Implementierer hierfür ein 8-monatiges Projekt ansetzt. Es soll schnell gehen. Und wenig kosten. Schlank, agil, effizient – das sind die Argumente, mit denen Budgets für die Entwicklung von Mobile Enterprise Apps bewilligt werden.

Unsere AppFactory

CSC verfolgt mit dem Konzept einer AppFactory genau diesen Ansatz: Die Entwicklung von kleinvolumigen, mobilen Unternehmensapplikationen wird über agile Prozesse, dynamisches Resourcing, Rapid Prototyping und Standardisierung bei Entwicklungsumgebungen und Frameworks industrialisiert. Wir realisieren Anwendungen mit geringer Komplexität und überschaubarem Scope in einem Entwicklungsprozess, der auf die spezifischen Besonderheiten mobiler Lösungen zugeschnitten ist. So werden die Investitionen und der Zeitplan für eine solche Realisierung überschaubar und stellen für viele Kunden einen deutlich einfacheren Einstieg in die mobile Arbeitswelt dar.

Christian Klöppel

Christian Klöppel is head of CSC’s Global Mobility Consulting Practice. The team of more than 70 international experts advises customers regarding all aspects around mobility & digitalization, focused on strategic challenges and design & implementation of mobile enterprise solutions.

Christian works for CSC since 1997 in a variety of different roles like developer, architect and project manager, mostly in the web solutions space focused on portal technologies and web content management systems. He worked for national and international customers across industries like Manufacturing, Automotive, Healthcare, Chemical, Telecommunications, Financial Services and more. Since mid 2010, Christian is focused on mobile enterprise solutions and all potential benefits state-of-the-art mobile devices & applications could bring to enterprises.

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